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Presse
11.04.2011, 13:57 Uhr Übersicht | Drucken
Friederici:Trotz vorhandener Mittel kein klares Bekenntnis von Rot-Rot zur Heidekrautbahn

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver FRIEDERICI, erklärt:

"In der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses konnte sich die Regierungskoalition wieder nicht durchringen, den seit fast einem Jahr vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion zum Wiederaufbau der Stammstrecke der Heidekrautbahn vom Bahnhof Basdorf nach Wilhelsmruh sowie eine spätere Weiterführung bis nach Gesundbrunnen mit konkreten Zeit- und Zielvorgaben zu beschließen. Das ist auch deshalb unverständlich, weil aufgrund der einbehaltenen Mittel infolge der Schlechtleistungen der S-Bahn ausreichend Geld für diese Verlängerung zur Verfügung steht.



Obwohl dem Senat seit Ende 2009 detaillierte Ergebnisse zum Nutzen-Kosten-Verhältnis verschiedener Varianten zur Einbindung der Heidekrautbahn nach Berlin vorliegen, ist bisher noch keine Entscheidung über die umzusetzende Variante der Verlängerung gefallen. Es ist schon seit langer Zeit überfällig, dass diese brach liegende Verbindung im Nordosten Berlins wieder in Betrieb genommen wird. Die Attraktivität der Heidekrautbahn könnte durch eine Verlängerung nach Wilhelmsruh massiv gesteigert werden. Neben den positiven Auswirkungen auf den Ausflugsverkehr könnten auch zahlreiche Pendler von einer solchen Verbindung profitieren und vom Individual- auf den öffentlichen Personennahverkehr umsteigen.

Erstmalig bekäme auch das Märkische Viertel eine direkte Anbindung an den schienengebundenen Nahverkehr. Auch die Orte auf Brandenburger Seite würden von dieser Reaktivierung profitieren, da am Bahnhof Wilhelmsruh attraktive Umsteigemöglichkeiten zum übrigen ÖPNV bestehen. Selbstverständlich darf das Ziel der Durchbindung zum Bahnhof Gesundbrunnen nicht aus den Augen verloren werden. Die Attraktivität dieser Verbindung belegt nicht zuletzt die Tatsache, dass der ursprünglich begrenzte Zusatzverkehr der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) zum Bahnhof Gesundbrunnen während des Notfahrplans der S-Bahn bis heute beibehalten wurde.

Wir fordern daher den Senat auf, in direkten Verhandlungen mit dem Land Brandenburg und der NEB schnellstmöglich Klarheit über dieses wichtige und ökologisch äußerst wertvolle Verkehrsprojekt zu schaffen. Es kann nicht sein, dass sich der Berliner Senat hinter der noch nicht getroffenen Entscheidung der Brandenburger Landesregierung versteckt. Es reicht nicht, wie heute von der Koalition beschlossen, lediglich wertlose Absichtserklärung abzugeben. Es müssen endlich Fakten geschaffen werden. Das bedeutet, dass Berlin nun endlich mit der abschließenden Planung beginnen muss, damit spätestens Mitte des laufenden Jahrzehnts der Baubeginn erfolgen kann."



11.04.2011, 13:46 Uhr
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