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Neues aus Weißensee
28.01.2011, 07:00 Uhr Übersicht | Drucken

Dirk Stettner schreibt über die Grundschule am Weißen See

Sehr geehrte Damen und Herren,  

Bildung ist unser höchstes Gut

das sagen auch Klaus Wowereit und Prof. Zöllner 
Klaus Wowereit Dezember 2008:

In Zeiten einer heraufziehenden Wirtschaftskrise ist es wichtig, dass der Staat kontinuierlich und zukunftsbezogen investiert, speziell in die Bildung.“

Prof. Zöllner Dezember 2008:

Bildung ist der Motor für den Fortschritt in unserer Gesellschaft.“ 

Auch im Jahr 2008, und zwar schon im Januar, haben sich die Elternsprecher der Klassen 1a und 1b verzweifelt mit einem offenen Brief an den Bildungssenator Prof. Zöllner gewandt:


Offener Brief der Grundschule am Weißen See vom 05. Januar 2008               lesen Sie weiter...



Foto
Grundschule am Weißen See
Berlin Weissensee zum Offenen Brief der Grundschule am Weißen See - „Unsere Schule wurde 1931 als 1. „Weltliche Schule“ gegründet, wobei weltlich steht für keinen Religionsunterricht, keine Prügelstrafe und modernen Unterricht. Es gab Werkunterricht für Metall, Holz und Papier, eine Bibliothek, einen Schulgarten einen Chorsaal, eine Turnhalle, einen Gymnastikrasen und einen Nähraum. Im Keller befanden sich eine Schmiede für den Werkunterricht, ein Fahrradraum und eine große Duschanlage, die später zu einem Schwimmbad umgebaut wurde. Die Aula wurde für Kino,- Theater- und Konzertveranstaltungen genutzt, ein Dachgarten zur Erholung in den Pausen war für die Kinder eine besondere Attraktion. Unsere Schule galt damals als die modernste Schule Preußens.

Heute ist das Schwimmbad zugeschüttet, der Dachgarten baufällig, Renovierungen der Klassenräume finden nur unter großem finanziellem und zeitlichem Engagement der Eltern und Pädagogen statt. Selbst Geld für Vorhänge, die gegen das Blenden der Sonne in den über 4 m hohen Räumen schützen sollen, muss bei den Eltern gesammelt werden. Angesichts solcher grundlegenden finanziellen Probleme bei der Schulausstattung fällt es uns um so schwerer nachzuvollziehen, wie eine ambitionierte Unterrichtsform, wie von Ihnen geplant, mit Erfolg durchgeführt werden soll, wenn die finanziellen Mittel der Stadt bereits jetzt nicht ausreichen, um grundlegende Bedürfnisse im Schulalltag sicherzustellen.“

Am 20. Dezember 2010, zwei Jahre nach den markigen Aussagen von Herrn Wowereit und Prof. Zöllner, berichtete der Tagesspiegel:

Besonders dramatisch ist die Situation in Pankow. Der Bezirk ist stark verschuldet. 14 Millionen Euro, die Pankow aus dem Konjunkturpaket bekommen hat, sind größtenteils verbaut – und trotzdem wirken Grundschulen und Gymnasien, als stünden sie noch in der DDR. „Es reicht nicht. Wir hinken immer hinterher“, sagt Schulstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD).

Es ist ein Trauerspiel, wie der rot-rote Senat und das rote Bezirksamt in Pankow mit den Kindern in unseren Schulen umgehen. Kein Geld ist kein Argument. Wenn Klaus Wowereit 300 Millionen für eine Kunsthalle und den Neubau der Landes- und Zentralbibliothek ausgeben möchte, dann dürfen dafür nicht die Schulen unserer Kinder verrotten. Wir setzen uns für die Sanierung unserer Schulen ein anstatt die Prestigeprojekte der SPD zu finanzieren.

 

Bildung ist unser höchstes Gut – das fängt bei unseren Kindern an.


Ihr

 

Dirk Stettner

 




aktualisiert von Andreas Neumicke, 29.01.2011, 17:12 Uhr
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